
https://www.focus.de/regional/brandenburg/eberswalde-100-jahre-wasserturm_id_9755764.html
Mit freundlicher Genehmigung der Märkischen Oderzeitung
ev. Pfarrhaus Lichterfelde
Schorfheide, für Zeiten der feudalen und grossherrschaftlichen Hofjagden bekannt, grenzt der Ort am größten zusammenhängenden Waldgebiet der Mark


Mit freundlicher Genehmigung der Märkischen Oderzeitung
Wegen der klimatischen Besonderheit des Urstromtals finden wir hier die westliche Verbreitungsgrenze einiger sonst in Deutschland nicht heimischen Vogelarten. Kostbarkeiten wie der Schlagschwirl, die Beutelmeise, der Rothalstaucher, und der Wiedehopf haben sich bis in unsere Tage hier einen Brutplatz erhalten. Zur entsprechenden Jahreszeit ist das Trompeten des Kranichs zu hören und vorsichtigen Beobachtern gelingt der Sichtkontakt zu den majestätischen Tieren.
https://www.sparkasse-barnim-kalender.de/de_DE/voting2019.html
https://media-pics1.immowelt.org/0/B/9/2/600_21D0CE7263AC417DA9F285AA3ECE29B0.jpgIn der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts wahrscheinlich von Choriner Zisterzienser Mönchen als kleines Kirchlein erbaut, wurde es von den Gutsbesitzern zu dem Bauwerk verändert, das jetzt unter Denkmalschutz steht. Es besteht heute aus einem rechteckigen Schiff und einem eingezogenen, gerade geschlossenen Chor. Der massige, quadratische Feldsteinturm geht auf das späte Mittelalter zurück. Sein verbrettertertes Glockengeschoss ist durch ein Pyramidendach abgeschlossen, die Wetterfahne trägt die Jahreszahl 1716. Im Kircheninnern verewigten sich die von Sparr und von Gröben. Anno 1726 ist von Baron Geuder neben vielen Veränderungen auch ein kleines Orgelwerk errichtet worden.
mit seinen Gutsgebäuden und dem historischen Schloßpark,

https://mapio.net/pic/p-49374805/

https ://www.terra-press.de/fileadmin/images/ausflugstipps/2018/norden/EJB_Luftaufnahme.jpg https://www.outdooractive.com/de/freibad/barnimer-land/ejb-europaeische-jugenderholungs-und-begegnungsstaette-am-werbellinsee/14860726/



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https://i0.wp.com/b.mtbb.de/files/2005/10/grimnitzsee.jpg?zoom=2


In den Anfängen der Entstehung wurde der markgräfliche Besitz der Grafen Otto und Conrad um 1287 im Raum Lichterfelde zu einem Wirtschaftshof ausgebaut, der den Landesherrn bei ihren Jagdreisen nach der Werbellinheide auch gelegentlich als Aufenthaltsort diente. Der erwähnte 8 Hufen umfassende landesherrliche Hof war 1334 im Besitze der gestrengen Männer Michaelis und Heinrich von Then (Ritter von Cheyn, Cheine ). Da sie ohne Hinterlassung erbfähiger Nachkommen starben, wurde das Gut lehnsweise dem Ritter Gebolf von Mersinghoven (Myseinkowe) überlassen. Wie lange der Ritterhof im Besitze der Familie Mersinghoven war, ist unbekannt. Er scheint an die Familie von Plötze ( v. Plotzen) gekommen zu sein, denn diese befand sich im Besitze des Gerichts in Lichterfelde. Sie veräußerte das Gut 1365 an Tyle Sparr. Das Landbuch von 1375 nennt die Familie VON SPARR noch einmal als Besitzerin (1420 Ritter Ludwig von Sparr, 1441 seine Söhne Claus und Heinrich Sparr, Mitte des 15. Jahrhunderts Claws II, 1668 starb die Lichterfelder Linie mit Otto Christoph aus). Auch in einem Gerichtsstreit 1507 werden die Sparren als Besitzer von Lichterfelde 3)
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erwähnt. Im Ort wurden zu dieser Zeit 3 Krüge gezählt.
Die Einrichtung der Administratoren behielt er jedoch bei und so treffen wir denn seit 1740 den Amtmann Joh. Kienitz und seit 1753 den Amtmann Joh. Christ. Strikker. Nach dem Tode ihres Gemahls konnte Frau von Geuder das Gut nicht mehr halten und verkaufte es daher 1760 an den Bankier David
von Splitgerber 2) jun. (sein Vater war der mächtigste Bankier und Industrielle Preußens) für 87000 Rtlr. und 275 Rtlr. Schlüsselgeld wozu noch die Bezahlung der Möbel kam, so daß die ganze Kaufsumme 93000 Tlr. betrug. Damit ging das Gut nach fast 400 Jahren aus den Familienverbandlungen zwischen den von Sparr, Ribbeck, Groeben, Geuder heraus.
Am 2. Juli hielt der „Jägermeister des Prinzen Ferdinand von Preußen“ mit seinem Gefolge und ganzen Bagage seinen Einzug. Er zog sich ganz nach Lichterfelde zurück, nachdem er 1795 seinen Anteil an dem Bankhause der Gebrüder Schickler in Berlin entsagt hatte. Splitgerber war ein passionierter Jäger.
Er begann Lichterfelde auszubauen, wollte insbesondere die alte Orangerie gegenüber dem Schloss zu einem zweiten Park von Sanssouci herrichten. Es war ihm jedoch nicht vergönnt, diesen Plan durchzuführen, da ihm plötzlich die Mittel ausgingen. Die „Reste des Planes“ Sandsteintische und Figuren, waren noch am Ufer des Buckowsees
zu sehen,
wohin sie der folgende Besitzer, Amtmann Johann Gottlieb Liezmann, bringen ließ. Dieser hatte Lichterfelde am 24. Juni 1817 käuflich übernommen. Aber auch ihm war es nicht möglich das Gut zu halten, so dass das Kammergericht einen Sequester in der Person des Amtmanns Simon bestellte. Im Verkaufstermin erwarb es für 113000 Tlr. der Oberamtmann zu Gramzow KARBE, dem es am 10.5.1839 4) übergeben wurde und in dessen Familie es bis 1893 verblieb. Dann übernahm das Rittergut J. Lenz, der es –1912 an den Multimillionär Elard von Oldenburg – Januschau käuflich ab trat, der den Besitz bis 1945 behielt.


Die erste Windmühle vom Gut ist aus dem Jahre 1562 bekannt, die im 30 jährigen Krieg zerstört wurde. 1681 wurde die Windmühle in Lichterfelde neu gebaut, nachdem die alte Mühle verfallen war. Der damalige kurfürstliche Heidereiter zu Grimnitz, Martin Max Kuße hatte den Auftrage, an F.O.v.d. Groeben, „zur Erbauung seiner verfallenen Windmühle“ 30 Stück abgestandener „zopftrockener Eichen“ zu liefern. Die 1705 erbaute Malz-, Gries- und Stampfmühle wurde 1850 stillgelegt. (Später Kornspeicher) Im Beitrag zu den Gewerbetreibenden ist mehr darüber zulesen.

Quellen:
-„Um Eberswalde, Chorin und den Werbellin-See“, Akademie-Verlag Berlin, 1981
-Festschrift „700 Jahre Lichterfelde“, 1977, Autorenkollektiv
-„Das Finowtal in Sage und Geschichte, Sitte und Brauch“ , ca. 1924, Buch für den Lichterfelder Beitrag einsehbar ![]()
1. Mai 2018__________________________________________________________________
In einigen Oberbarnimer Kreiskalender sind über Lichterfelde Artikel zu finden
-Oberbarnimer Kreiskalender 14.1925: Nachbar-Reime aus Lichterfelde und Klobbicke 117
-Oberbarnimer Kreiskalender 23.1934: Lichterfelde bei Eberswalde. Neues und Altes aus seiner Vergangenheit (illustriert). Von Rudolf Schmidt 113
-Oberbarnimer Kreiskalender 28.1939: Dienst an der Jugend (Schulhäuser in Finow, Herzhorn und Lichterfelde) (illustriert). Von Gerd Steffen 47
-Oberbarnimer Kreiskalender 17.1928: Unser Finowkanal. Von Rudolf Schmidt (illustriert) 132
-Oberbarnimer Kreiskalender 22.1933: Wunderberge im Oberbarnim (illustriert). Von Rudolf Schmidt 62
-Oberbarnimer Kreiskalender 14.1925 : Schloß-Wanderungen im Oberbarnimer Land. Von Rudolf Schmidt (illustriert) 18
-Oberbarnimer Kreiskalender 14.1925 : Aus der Postgeschichte der Stadt Eberswalde. Vom Geh. Postbaurat P. Wohlbrück (illustriert) 81
-Oberbarnimer Kreiskalender 1942:
-Oberbarnimer Kreiskalender 29.1940: Pastor Starke schreibt für seine Dorfchronik Lichterfelde (illustriert). Von Rudolf Schmidt 78
-Oberbarnimer Kreiskalender 14.1925 : Das Liesenkrüz. Allerlei Sagen aus dem Nonnenfließtal (bei Spechthausen). Von Rudolf Schmidt (illustriert) 50
-Oberbarnimer Kreiskalender 14.1925 : Als ich im Kirchenbuch blätterte. Von Rudolf Schmidt 129
-Oberbarnimer Kreiskalender 1931: Anna Karbe, eine Dichterin aus dem Oberbarnim. Von H. Kornrumpf (illustriert) 48
-Oberbarnimer Kreiskalender 1938: Von der Reichsautobahn Berlin-Stettin (illustriert) 110
-Oberbarnimer Kreiskalender 1938: Aus der Sagenwelt des Oberbarnim (illustriert). Von Rudolf Schmidt 95-101
-Oberbarnimer Kreiskalender 1928: Rundblick vom Messingwerker Hindenburgturm. Von Emil Böhm (illustriert) 166
-Oberbarnimer Kreiskalender 1935: Das Schiffshebewerk Niederfinow (illustriert). Von Rudolf Schmidt 35
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Mit freundlicher Genehmigung von Dieter Leistner


Zu den bedeutendsten Grabmälern aus der Renaissance und dem Barock in der Marienkirche, Berlin
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https://deutsche-schutzgebiete.de/wordpress/grossfriedrichsburg/

